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rAlph – Massenänderungen in großen Organisationen

rAlph ist nur verfügbar, wenn die KI für den Tenant aktiviert ist.

Bei einer Organisation mit zwanzig Rollen ist es egal, wie rAlph seine Daten holt. Bei dreihundert ist es das nicht mehr. Diese Seite erklärt, was rAlph tut, wenn ihr ihn bittet, etwas für alle zu erledigen – und woran ihr erkennt, dass er wirklich alles gesehen hat.

rAlph hat zwei Werkzeuge, und sie beantworten verschiedene Fragen:

  • Suchen – „Finde die Rolle Backend Engineer.” Die Suche liefert eine Seite von Treffern, nicht zwangsläufig alle. Das ist gewollt: für eine gezielte Frage reicht das, und die Antwort bleibt kurz.
  • Vollständig auflisten – „Ordne alle Rollen ihren Kreisen zu.” Dafür holt rAlph die komplette Liste eines Entitätstyps: Name, Typ und Kennung jeder Entität, ohne Beschreibungen und Attribute. Genau deshalb passen auch mehrere hundert Einträge in einen einzigen Arbeitsschritt.

Ihr müsst das nicht steuern. rAlph wählt selbst – wenn eure Bitte „alle”, „jede” oder „sämtliche” enthält, holt er die vollständige Liste.

Über jeder Antwort steht eine aufklappbare Zeile mit den Arbeitsschritten (z. B. 10 Aktionen). Klappt sie auf, seht ihr, welche Werkzeuge gelaufen sind:

  • „Vollständige Liste geholt” – er hat den kompletten Bestand geladen.
  • „Entitäten gesucht” – er hat eine Seite geholt. Steht danach noch mehr an, holt er die nächste Seite selbstständig nach.

Wenn rAlph im Text schreibt, wie viele Rollen es gibt, ist das keine Schätzung: er bekommt den echten Bestand mitgeliefert.

Manchmal sagt rAlph sinngemäß: „Ich habe 120 Rollen geladen; wie viele es insgesamt sind, kann ich nicht sagen.” Das ist kein Fehler, sondern Absicht.

Sind Entitäten für euch nicht sichtbar (siehe Sichtbarkeit), würde eine Gesamtzahl verraten, wie viele es davon gibt. Deshalb bekommt rAlph in dem Fall gar keine Zahl – und rät auch keine. Was er nennt, ist dann die Zahl der Einträge, die er tatsächlich in der Hand hat.

Faustregel: Eine Zahl von rAlph stimmt. Fehlt die Zahl, liegt es an der Sichtbarkeit – nicht daran, dass etwas schiefging.

Die vollständige Liste ist bei 2.000 Einträgen gedeckelt. Wird sie erreicht, sagt rAlph das ausdrücklich und schlägt vor, den Ausschnitt einzugrenzen – etwa auf einen Entitätstyp.

Der Grund ist nicht die Datenbank, sondern der Arbeitsspeicher des Gesprächs: jede Zeile, die rAlph liest, belegt Platz im Kontext und kostet Geld. Eine ehrliche Grenze mit Hinweis ist besser als eine Antwort, die mitten in einer Massenoperation abbricht.

Braucht ihr mehr, geht es in Etappen: erst die Rollen eines Bereichs, dann die des nächsten.

Auch mit vollständiger Liste bleiben drei Dinge außen vor – jeweils gewollt:

  • Nicht freigegebene Module. Ein Administrator gibt unter KI-Einstellungen frei, auf welche Module die KI zugreifen darf. Was gesperrt ist, fehlt in der Liste – rAlph weist aber ausdrücklich darauf hin, statt „nicht gefunden” zu behaupten.
  • Entitäten ohne Sichtbarkeitsfreigabe. rAlph sieht nur, was ihr sehen dürft.
  • Vorlagen (nicht assoziierte Entitäten, siehe Vorlagen (nicht assoziierte Entitäten)). Sie sind Bausteine, keine Organisationsrealität.