Eigene KI-Anwendung — was sie über dein Modell erfährt
Wenn du deine eigene KI-Anwendung (etwa Claude oder ChatGPT) über OAuth an roleALPHA anbindest, kann sie nicht nur Daten lesen und Vorschläge machen — sie bekommt auch das Wissen mit, das sie zum sinnvollen Modellieren braucht. Diese Seite sagt, was das genau ist und wie du es nachschlägst.
Warum das nötig ist
Abschnitt betitelt „Warum das nötig ist“Eine Beziehung in roleALPHA ist zweierlei: eine Aussage über die Wirklichkeit und das, was die Oberfläche zeichnet. Wählt eine Anwendung den falschen Beziehungstyp, sind die Daten richtig — und die Ansicht bleibt trotzdem leer. Eine Fehlermeldung gibt es dabei nicht.
Ohne dieses Wissen bekäme eine angebundene Anwendung nur die Liste der verfügbaren Werkzeuge. Sie wüsste weder, welche Entitätstypen dein Mandant führt, noch welche Beziehungstypen es gibt, noch wie herum sie gemeint sind.
Was die Anwendung beim Verbinden bekommt
Abschnitt betitelt „Was die Anwendung beim Verbinden bekommt“Drei Dinge, unmittelbar beim Aufbau der Verbindung:
- Die Modellierungsregeln. Spezifische Beziehungstypen vor generischen; wie herum Hierarchien laufen; welche Wirkung eine Kante im Bild hat. Dieselben Regeln, nach denen auch rAlph arbeitet.
- Deine Entitätstypen. Welche es gibt, zu welchem Modul sie gehören und welche Felder sie haben — inklusive Pflichtfeldern und erlaubten Auswahlwerten. Ein Feld, das dort nicht steht, existiert nicht.
- Deine Beziehungstypen. Mit ihren erlaubten Quell- und Ziel-Typen, ihrer Leserichtung, der Kennzeichnung generischer Platzhalter — und der Darstellungswirkung: ob die Kante das Layout ordnet, einen Kasten aufzieht, eine Kartenzeile füllt oder den Pfad trägt.
Was sie jederzeit nachlesen kann
Abschnitt betitelt „Was sie jederzeit nachlesen kann“Dieselben zwei Übersichten stehen dauerhaft als Ressourcen bereit, unter den
Adressen rolealpha://modell/entitaetstypen und
rolealpha://modell/beziehungstypen. Der Unterschied: die Angaben beim Verbinden
kommen einmal, eine Ressource lässt sich nach Stunden erneut abrufen, ohne die
Verbindung neu aufzubauen.
Dazu kommen drei Werkzeuge, die die Anwendung von sich aus aufrufen kann:
- Beziehungstypen erklären — was ein Typ bedeutet, wie herum er gemeint ist, welche Entitätstypen er verbindet.
- Darstellungswirkung erklären — was eine Kante im Bild bewirkt und was ohne sie leer bliebe.
- Darstellung prüfen — nach dem Modellieren: welche Entitäten bleiben leer, und welche Beziehung fehlt ihnen.
Legt die Anwendung eine Beziehung an, bekommt sie außerdem direkt zurückgemeldet, was danach im Bild noch fehlt. Das gilt auch dann, wenn sie die Angaben von oben gar nicht gelesen hat.
Was sie NICHT bekommt
Abschnitt betitelt „Was sie NICHT bekommt“- Nichts, was du nicht freigegeben hast. Es gilt dieselbe Modul-Freigabe wie für rAlph (Einstellungen → KI). Ein nicht freigegebenes Modul erscheint weder im Katalog noch in einer Ressource.
- Keine Daten eines anderen Mandanten. Der Mandant ergibt sich aus deiner Freigabe, nicht aus dem, was die Anwendung behauptet.
- Keine Schreibrechte, die du nicht hast. Und: geschrieben wird ohnehin nur als Entwurf — freigeben muss ihn ein Mensch.
Wenn etwas fehlt
Abschnitt betitelt „Wenn etwas fehlt“Sieht die Anwendung einen Entitätstyp oder Beziehungstyp nicht, prüfe zuerst die Modul-Freigabe unter Einstellungen → KI. Danach hilft ein Neuverbinden: der Katalog wird beim Verbindungsaufbau erstellt, ein neu angelegter Entitätstyp erscheint also erst in der nächsten Sitzung — oder sofort, wenn die Anwendung die Ressource erneut liest.
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