Externe KI-Anwendungen freischalten
Mitarbeitende können ihre eigene KI-Anwendung (Claude, ChatGPT, Cursor …) mit ihrem roleALPHA-Konto verbinden. Ob Ihr Mandant das überhaupt zulässt, entscheiden Sie.
Sie finden den Schalter unter Einstellungen → KI-Einstellungen, Karte Externe KI-Anwendungen.
Was Sie damit erlauben
Abschnitt betitelt „Was Sie damit erlauben“Eine verbundene Anwendung handelt mit den vollen Rechten der Person, die sie verbindet — lesend wie schreibend. Sie sieht nie mehr, als diese Person auch in roleALPHA sähe: Mandantengrenze, Sichtbarkeitsstufen und Rollenrechte gelten unverändert.
Welche Fachbereiche eine Anwendung überhaupt sieht, steuern Sie über dieselbe Datenfreigabe, mit der Sie schon heute festlegen, worauf rALPH zugreifen darf (KI-Einstellungen). Ein nicht freigegebener Bereich ist auch für eine verbundene Anwendung unsichtbar.
Dazu kommt eine zweite, davon unabhängige Grenze: ein Dienst, den Ihr Unternehmen nicht gebucht hat, wird gar nicht erst angeboten — weder rALPH noch einer verbundenen Anwendung. Die Datenfreigabe und die Buchung sind zwei verschiedene Entscheidungen, und die Freigabe bleibt beim Entzug eines Dienstes unverändert stehen; angeboten wird nur, was in beiden steht.
Der Schalter ist unabhängig davon, ob Sie rALPH eingeschaltet haben: Beim MCP-Zugang ruft nicht roleALPHA ein Sprachmodell auf, sondern die Anwendung des Nutzers liest die Daten.
Wer verbunden ist
Abschnitt betitelt „Wer verbunden ist“Unterhalb des Schalters sehen Sie alle Verbindungen Ihres Mandanten: welche Person, welche Anwendung, seit wann, wann zuletzt benutzt. Jede lässt sich einzeln trennen.
Der Name der Anwendung stammt aus deren eigener Registrierung und ist nicht bestätigt. Er eignet sich zur Orientierung, nicht als Nachweis.
Abschalten
Abschnitt betitelt „Abschalten“Beim Abschalten werden alle bestehenden Verbindungen dieses Mandanten beendet — auch laufende Sitzungen. Das ist Absicht: Sonst stünden in der Liste Verbindungen, die nicht mehr funktionieren, und beim Wiedereinschalten lebten sie stillschweigend auf, ohne dass jemand erneut zugestimmt hätte.
Ebenfalls automatisch beendet werden Verbindungen, wenn eine Person den Mandanten verlässt, ihr Konto deaktiviert oder ihre Anmeldeverfahren zurückgesetzt werden.
Was protokolliert wird
Abschnitt betitelt „Was protokolliert wird“Jeder Aufruf einer verbundenen Anwendung erscheint in der Nutzungsauswertung mit dem Merkmal mcp, aufgeschlüsselt nach Anwendung. Ändernde Aufrufe erzeugen zusätzlich einen Eintrag in der Änderungshistorie mit Mandant, Person, Werkzeug und Anwendung.
Von den übergebenen Argumenten hält dieser Eintrag nur Schlüssel und Form fest, nie die Werte: Vorname und „Text, 4 Zeichen“ statt Anna. Lesbar bleiben Kennungen, Zahlen, Ja/Nein und Auswahlwerte, die das Werkzeug selbst als feste Auswahl führt. Auch eine fehlgeschlagene Ausführung wird auf eine Fehlerart reduziert (etwa „Dienst nicht erreichbar“, „Prüfung fehlgeschlagen“) — die Originalmeldung eines Datenknotens könnte einen abgelehnten Feldwert zitieren.
Datenschutz
Abschnitt betitelt „Datenschutz“Die Anbindung ist eine neue Datenverarbeitung und in der Datenschutzerklärung beschrieben (Abschnitt C.5). Wichtig für Ihre Bewertung: Schickt die verbundene Anwendung Inhalte an einen KI-Anbieter, geschieht das außerhalb der Plattform und unter dem Vertrag Ihres Unternehmens mit diesem Anbieter. roleALPHA ist daran nicht beteiligt und insoweit weder Verantwortlicher noch Auftragsverarbeiter. Die Auswahl zulässiger Anwendungen und die Prüfung, ob eine Übermittlung dorthin erlaubt ist, liegt bei Ihnen.