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Governance Mining

roleALPHA beschreibt, wie deine Organisation arbeiten soll: Rollen, Wertströme, Verantwortlichkeiten, Beziehungen. Governance Mining beantwortet die zweite Hälfte der Frage — ob das Modell in sich stimmt und ob es der Wirklichkeit entspricht. Es findet Widersprüche, Lücken und Auffälligkeiten, belegt jede Aussage und schlägt zu jeder genau eine Handlung vor.

Du erreichst die Seite über Einstellungen → Daten & Struktur → Governance Mining (/governance). Sie ist nicht auf Administratoren beschränkt: Befunde sind die Arbeit der Wertstrom- und Rollenverantwortlichen. Welche Befunde du siehst, entscheidet deine Sichtbarkeit — von einem Objekt, das du nicht sehen darfst, erfährst du auch nicht über einen Befund.

ReiterBeantwortetFür wen
Befunde„Was ist an meinem Bereich offen?”Wertstrom- und Rollenverantwortliche
Auswertungsrahmen„Was wird hier überhaupt ausgewertet — und was ausdrücklich nicht?”Tenant-Admin, Arbeitnehmervertretung, Datenschutzbeauftragte
Freigabeprozess„Wie läuft unser eigener Freigabeprozess?”Tenant-Admin, Wertstromverantwortliche
Meine Daten„Was steckt über mich in diesen Auswertungen?”alle Beschäftigten

Fünf Auswertungen, alle deterministisch — sie stellen fest, sie vermuten nicht. Keine braucht eine externe Datenquelle, keine ändert etwas an deinem Modell.

BefundWas er bedeutet
Generischer Beziehungstyp trotz spezifischemEine Verknüpfung nutzt einen Typ ohne Einschränkung, obwohl für dieses Paar ein fachlich gemeinter existiert. Der generische Typ ist ein Ausweg, keine Wahl — und er macht jede Auswertung über diese Kante unscharf.
KreisschlussEine Zerlegung oder Reihenfolge läuft im Kreis: „A ist Teil von B ist Teil von A”. Das ist ein Widerspruch — die Hierarchie kann so nicht dargestellt und der Ablauf nicht begonnen werden.
Mehrere übergeordnete ElementeEin Element hängt unter mehreren Eltern. Die Hierarchieansicht zeigt nur einen davon, und welchen, entscheidet die Reihenfolge der Verknüpfungen. Ein stiller Informationsverlust.
Ohne AnbindungEin Objekt hat keine einzige Verknüpfung, oder eine ganze Gruppe hängt am übrigen Modell nirgends dran. Solche Objekte tauchen in keiner Auswertung auf, die über Beziehungen läuft.
SelbstgenehmigungWer eine Änderung eingereicht hat, hat sie selbst genehmigt. Die erste Aussage, die die Plattform über ihren eigenen Freigabeprozess treffen kann.

Nicht assoziierte Vorlagen aus der Bibliothek sind ausgenommen — sie sind absichtlich unverknüpft, ein Befund darüber wäre immer falsch.

Zu jedem Befund gibt es genau drei Wege — und keinen, bei dem er einfach verschwindet:

  • Zur Kenntnis — du hast ihn gesehen und arbeitest daran. Er bleibt in der Liste.
  • Befristet als gewollt — die Abweichung ist Absicht. Eine Frist ist Pflicht; eine unbefristete Bestätigung gibt es nicht. Nach Ablauf ist der Befund wieder offen.
  • Ablehnen — der Befund ist falsch. Eine Begründung ist Pflicht. Ein abgelehnter Befund kommt nicht wieder, auch wenn ihn die nächste Auswertung erneut findet.

Erledigt kann man nicht setzen. Ein Befund gilt als erledigt, wenn eine vollständige Auswertung ihn nicht mehr findet — sonst wäre die Liste nur deshalb kurz, weil jemand aufgeräumt hat.

Das Wichtigste an dieser Seite steht über der Liste: der Zustand der letzten Auswertung, und was sie nicht auswerten konnte.

  • Ist noch keine Auswertung gelaufen, sagt die Seite das ausdrücklich. Die leere Liste unten ist dann kein Ergebnis.
  • War die Auswertung unvollständig — ein Modul nicht erreichbar, eine Liste gekappt, eine Angabe fehlend — steht das als Zurückhaltung darunter, mit Grund und Anzahl. Ein Befund wird in diesem Fall nicht als erledigt aufgelöst: die Auswertung hat nicht überall hingesehen.
  • Nur nach einer vollständigen Auswertung ohne Zurückhaltungen bedeutet „keine Befunde” tatsächlich „nichts gefunden”.

Manche Auffälligkeiten treten hundertfach auf. Sie werden dann als eine Aussage mit Anzahl gemeldet, nicht als hundert Zeilen: „29 Verknüpfungen nutzen einen generischen Typ, obwohl ein spezifischer existiert” ist ein Befund, nicht 29. Ebenso werden Objekte ohne jede Verknüpfung je Modul zusammengefasst.

Das hat eine Folge, die du kennen solltest: kommt eine 30. Verknüpfung derselben Art dazu, ist es derselbe Befund mit einer höheren Zahl — er wird nicht neu und der vorige nicht erledigt. Deine Entscheidung darüber bleibt bestehen.

Ein Befund nennt höchstens 50 Objekte namentlich; die vollständige Anzahl steht daneben. Werden von einer Auswertung mehr als 50 Einzelbefunde gefunden, wird gekappt — und die Kappung steht als Zurückhaltung da, damit die Liste nicht wie eine vollständige aussieht.

Unter Freigabeprozess stehen Kennzahlen über die Plattform selbst: wie lange eine Änderung von der Einreichung bis zur Freigabe braucht (Median und p90 — ein Mittelwert allein verschweigt den schlechten Fall), wie viele Entscheidungen warten und seit wann, wie oft eine Änderung mit weniger Zustimmungen gelandet ist, als ihr Freigabemodus verlangt, und woher die Änderungen kommen (Mensch, Konnektor, Automatisierung).

Der Assistent fehlt in dieser Aufteilung — und das steht hier, statt ihn stillschweigend mitzuzählen. Was du über rALPH anlegst, entsteht unter deiner Anmeldung; bei der Freigabe lässt es sich heute nicht von einer handgemachten Änderung unterscheiden und zählt deshalb als Mensch. Ein Anteil „Assistent” stünde immer bei null, und genau das wäre die falsche Zahl. Solange das so ist, sagt die Aufteilung etwas über Konnektoren und Automatisierungen — nicht darüber, wie viel der Assistent beiträgt.

Keine dieser Zahlen benennt eine Person. Es gibt keine Durchlaufzeit „Person X” und keine Rangliste von Genehmigern — auch nicht als sortierbare Spalte. Statt „Person X braucht im Schnitt vier Tage” sagt die Plattform „diese Entwürfe liegen länger als drei Tage offen”: derselbe Nutzen für die Organisation, ohne Leistungsbewertung.

Jede Zahl trägt ihre Grundlage. Die Durchlaufzeit braucht den Zeitpunkt, an dem der Entwurf entstand — der steht am Entwurf, und Entwürfe verfallen nach ihrer Frist. Für ältere Änderungen ist sie deshalb nicht messbar, und das steht dort, statt eine schönere Zahl aus den verbliebenen zu bilden. Ebenso wird ein Freigabemodus, den die Plattform nicht kennt, als nicht beurteilt ausgewiesen und nicht als „in Ordnung” verbucht.

Über der Befundliste steht eine Zahl von 0 bis 100 — und nie allein. Darunter steht jede Teilquote, aus der sie entsteht: mit ihrem Anteil, den Rohwerten (71/100) und dem Anteil, mit dem sie in die Gesamtzahl eingeht.

Das hat einen Grund. Eine Gesamtnote ohne Aufschlüsselung lässt sich in eine Präsentation schreiben und in einem Zielvereinbarungsgespräch verwenden, und sie wird dann optimiert statt verstanden: man hebt die billigste Teilquote, und die Organisation ändert sich nicht.

RegelWarum
Jede Teilquote ist ein Anteil, nicht eine Anzahl„12 Wertströme ohne Verantwortlichen” ist bei 15 Wertströmen eine Katastrophe und bei 3.000 ein Rundungsfehler.
Eine Teilquote ohne Datengrundlage senkt die Zahl nichtSie wird ausgeschlossen, die Gewichte verteilen sich über die verbleibenden. Sonst würde jeder Mandant bestraft, der ein Modul nicht abonniert hat.
Unplausible Zahlen werden ausgeschlossen, nicht gekapptGekappt sähe eine kaputte Messung wie ein perfektes Ergebnis aus.
Aus zu wenigen Teilquoten ist die Zahl keine GesamtaussageUnd die Karte sagt das ausdrücklich. Eine Gesamtnote aus einer Teilquote ist diese Teilquote.
Ohne Lauf gibt es keine Zahl, nicht eine 0Eine 0 wäre die Aussage „alles kaputt”. Es gibt dann schlicht keine Grundlage.

Sie sind eine Produktentscheidung und stehen an einer Stelle im Code, damit ihre Änderung eine bewusste Änderung bleibt — sie verschiebt die Aussage aller Mandanten gleichzeitig.

TeilquoteGewichtBegründung
Wertströme mit VerantwortlichemschwerEin Wertstrom ohne Verantwortlichen ist der teuerste Modellfehler: es gibt niemanden, der über ihn entscheidet.
Änderungen mit ausreichender FreigabeschwerHier wird eine Zusage gegenüber Dritten gebrochen, nicht nur ein Modell unscharf.
Rollen, die jemand ausübtmittelEine unbesetzte Rolle ist oft ein bekannter Zustand.
Beziehungen mit passendem TypleichtMacht die Organisation nicht handlungsunfähig, nur unlesbar.
Elemente mit AnbindungleichtEin freistehendes Element steht oft absichtlich frei.

Zwei Teilquoten (Wertstrom-Verantwortung, Rollen-Besetzung) entstehen erst in einer späteren Stufe. Bis dahin stehen sie als nicht eingegangen mit diesem Hinweis in der Karte — sie senken die Zahl nicht.

Kennzahlen lassen sich als Verlauf auswerten. Die Grundlage ist die Momentaufnahme, die jeder Report-Lauf ohnehin ablegt — es braucht dafür keine zusätzliche Erhebung.

Drei Dinge, die dabei gelten:

  • Monatswerte als Voreinstellung. Das ist keine Darstellungsfrage: die Rohdaten mancher Kennzahlen verfallen nach 90 Tagen, ein Verlauf über zwölf Monate darf also nur aus vorher verdichteten Monatswerten bestehen. Der Monatswert ist der Median der Messungen dieses Monats — ein einzelner Messausfall soll nicht dauerhaft Spuren hinterlassen.
  • Eine fehlende Messung ist keine 0. Sie fällt aus dem Verlauf heraus, statt ihn nach unten zu ziehen. Sonst sähe ein Ausfall der Messung wie ein Einbruch der Organisation aus.
  • Auffällige Punkte werden nur gegen die Vergangenheit bestimmt. Ein Punkt wird mit den Messungen vor ihm verglichen, nie mit späteren. Sonst wäre eine Änderung auf ein Datum datiert, an dem sie noch nicht erkennbar war — und „seit April” wäre falsch.

Was es nicht gibt: eine Prognose. Es wird keine Linie in die Zukunft verlängert, weil es dafür in diesem Produkt keine Grundlage gibt.

Auf der Detailseite jedes Objekts, im Reiter Reports, steht eine Karte mit den Befunden zu diesem Objekt — als Zählung je Auswertung und Einstufung. Die Belege stehen bewusst nur hier auf der Governance-Seite: sie können andere Objekte nennen, und dort greift die Sichtbarkeitsprüfung für jedes einzelne.

Die Liste ist nach Wirkung sortiert, nicht nach Zeit: Einstufung × Sicherheit × Betroffene (letztere logarithmisch, damit ein Befund über 100 Objekte nicht zehn wichtigere verdrängt). Diese Rechnung ist Arithmetik — kein Sprachmodell bestimmt Reihenfolge, Einstufung oder Zahl.

Der Reiter Auswertungsrahmen nennt als erstes, welche externen Systeme angeschlossen sind — je Quelle die Bezeichnung, ob sie eingeschaltet ist, wann sie zuletzt gesammelt hat, und was sie erhebt und was nicht. Das ist die erste Frage jeder Arbeitnehmervertretung, und sie wird aus der laufenden Konfiguration beantwortet, nicht aus einem Merkblatt.

Zugangsdaten, Adressen und Verzeichnispfade stehen dort bewusst nicht. Das Dokument wird weitergegeben; ein Endpunkt darin wäre eine Preisgabe an jeden, der es in die Hand bekommt. Für die Frage „welche Systeme sind angeschlossen” genügt der Typ.

Drei Zustände sind zu unterscheiden, und die Karte tut es ausdrücklich:

AnzeigeBedeutung
eine Listegenau diese Quellen sind konfiguriert. Eine abgeschaltete Quelle bleibt genannt — sie sammelt nicht, ist aber eingerichtet
„keine externe Quelle angeschlossen”eine echte Aussage: die Auswertung läuft ausschliesslich auf Daten, die die Plattform selbst führt
„nicht ermittelbar”der Data Node für Interaktionssignale ist nicht eingeschaltet oder gerade nicht erreichbar. Ausdrücklich keine Aussage darüber, dass keine Quelle angeschlossen ist

Hinterlegen und ändern kannst du Quellen nicht hier, sondern unter Einstellungen → Daten & Struktur → Org Intelligence — dort stehen Collector-Typ, Zugangsdaten und der Schalter. Wie das geht, steht in Datenquellen konfigurieren; die Voraussetzungen (Adminrolle und eingeschalteter Data Node Org Intelligence) in Org Intelligence. Der Auswertungsrahmen ist ein Dokument, kein Bedienfeld — sonst gäbe es zwei Orte, an denen man dasselbe einstellt.

Auswertungen kosten Rechenzeit, und die Aufnahme externer Ereignisse kostet Speicher; die KI-Schicht kostet echtes Geld bei einem Anbieter. Damit daraus keine Überraschung wird, gibt es drei Kontingente und eine Kostenschätzung vor dem ersten Lauf. Beides steht im Reiter Auswertungsrahmen.

PostenWas er begrenzt
Aufgenommene Ereignisse je Monatwas aus externen Quellen hereinkommt — die einzige Menge, die sich durch eine Änderung an einer Quelle über Nacht verhundertfachen lässt
Rechenminuten je Monatwas daraus gerechnet wird. Ein flächiger Lauf über einen Mandanten mit 2.000 Beschäftigten ist Minuten, nicht Millisekunden
KI-Budget je Monatwas das Sprachmodell davon liest. In Euro-Cent geführt, nicht in Token: eine Grenze in Token wäre beim nächsten Modellwechsel eine andere Zusage. Es zählt nur, was über den Schlüssel der Plattform läuft — mit einem eigenen KI-Schlüssel (Eigene KI-Schlüssel) bleibt der Verbrauch bei 0 €. Die Anbieter rechnen in US-Dollar; umgerechnet wird mit dem täglichen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank

Am Anschlag wird abgewiesen, nicht gedrosselt. Das ist bewusst so. Ein gedrosselter Lauf ist langsam und trotzdem teuer, die Rechnung steigt weiter, und niemand erfährt, dass eine Grenze erreicht ist. Eine Absage ist eine Aussage, auf die man reagieren kann — sie nennt Grenze, Verbrauch und Restmenge.

Gemessen wird im Moment der Prüfung — Ereignisse, Rechenminuten und KI-Kosten des laufenden Kalendermonats, nicht ein Stand von gestern. Ein neuer Mandant kann also sofort loslegen, und wer seine Grenze erreicht, erfährt es beim nächsten Lauf und nicht erst am nächsten Tag.

Kann der Verbrauch nicht gemessen werden, gilt das Kontingent als erschöpft. Die Absage sagt dann ausdrücklich, dass die Messung fehlt und nicht das Kontingent — sonst würdest du nach einem Verbrauch suchen, den du nicht hast. Das ist keine Schikane, sondern eine Asymmetrie: eine unnötige Absage kostet einen Klick, eine unbemerkte Überschreitung kostet Geld, das niemand zugesagt hat.

Wer die Grenzen festlegt. Die Höhe jedes Kontingents und die Schwelle, ab der gewarnt wird (vorgegeben: 80 %), bestimmt dein Tenant-Admin — bis zu einer Obergrenze, die roleALPHA für deinen Tenant festlegt. Ohne eigene Wahl gelten die Standardwerte. Eine Grenze über der Obergrenze wird abgelehnt, mit der Obergrenze in der Meldung; eine höhere Obergrenze vereinbart roleALPHA mit euch. Senkt roleALPHA die Obergrenze unter eure Wahl, wird die Wahl auf die neue Obergrenze gesenkt, und das Protokoll nennt beide Werte. Ändert roleALPHA eure Wahl in eurem Auftrag, steht das mit Grund im Protokoll.

Zusätzlich ein Mindestabstand von 15 Minuten zwischen zwei Läufen — auch bei freiem Kontingent. Befunde ändern sich nicht sekündlich; zwanzig Läufe hintereinander wären zwanzig Rechnungen für dasselbe Ergebnis. Der Reiter zeigt, wann der nächste möglich ist.

Du kannst den Assistenten nach den Befunden fragen — „was ist an unserem Freigabeprozess auffällig?” — und bekommst eine Antwort aus belegten Befunden, nicht aus einer Vermutung des Modells. Was dabei gilt:

Was rALPH kann:

Übersicht gebenZählungen je Auswertung und Einstufung mit einigen wirkungsstarken Beispielen. Nie die Rohliste — sie würde vor dem Modell stumm abgeschnitten, und eine halbe Liste sähe wie eine ganze aus. Ist etwas weggelassen, steht das ausdrücklich dabei.
Einen Befund erklärenWas gefunden wurde, warum, auf welchem Beleg, was man tun kann — und was der Befund nicht sagt. Die Erklärung ist aus den gespeicherten Feldern abgeleitet, nicht formuliert erfunden.
Einen Vorschlag daraus machenBei den wenigen Befunden, die eine mechanisch eindeutige Behebung haben, entsteht ein Entwurf. Bis zur Freigabe ändert sich nichts. Bei allen anderen sagt rALPH ab und nennt den Grund — statt eine Verknüpfung zu erfinden.
Einen Befund entscheidenAnnehmen mit Frist oder ablehnen mit Begründung. Das sind echte Schreibvorgänge und im Frage-Modus gesperrt.

Was rALPH nicht kann: einen Befund erzeugen, eine Einstufung setzen, eine Zahl ausrechnen oder eine Rangfolge festlegen. Das entsteht alles im Auswertungslauf deterministisch. Das Modell liest und formuliert.

Und eine Unterscheidung, die zählt: ist der Auswertungsdienst für die KI nicht freigegeben, sagt rALPH das ausdrücklich — „für diesen Mandanten nicht freigegeben”. Nicht „keine Befunde”. Der Unterschied ist der zwischen „wir haben ein Problem” und „wir haben keins”, und er darf nicht in einer leeren Liste verschwinden.

Jeder KI-Aufruf wird mit Anbieter, Modell, Token und Kosten protokolliert (Eigene KI-Schlüssel), und jeder von rALPH erzeugte Entwurf trägt die Herkunft „Assistent” — damit im Freigabeprozess-Reiter sichtbar wird, wie viel des Modells inzwischen vom Assistenten kommt und wie viel davon abgelehnt wurde.

  • Sie ändert nichts. Jede Übernahme läuft über den gewohnten Entwurf mit Freigabe.
  • Sie bewertet keine Personen. Siehe Governance Mining — was ausgewertet wird und was nicht.
  • Sie schlägt bei einem Kreisschluss keine Verknüpfung zum Löschen vor. Jede der beteiligten Verknüpfungen würde den Kreis brechen; welche die falsche ist, weiß nur ein Mensch. Der Befund nennt dir die Kette und die beteiligten Verknüpfungen.

Und sie ist kein Process Mining. Der Unterschied ist nicht die Genauigkeit, sondern der Gegenstand: Prozessanalyse bewertet den Vorgang — eine Bestellung, eine Rechnung, ein Ticket — und optimiert Durchlaufzeiten. Governance Mining bewertet die Zuständigkeit. Ausdrücklich nicht enthalten:

  • keine Kontrollfluss-Prüfung auf Fachprozessen (kein Token Replay, keine Alignments, kein Fitness/Precision) — „Conformance” heißt hier Reihenfolge, Akteur, Regel
  • kein BPMN- und kein XES-Import
  • keine Erfassung am Arbeitsplatz, keine Lesevorgänge, keine Arbeitszeitmuster
  • keine Konnektorbibliothek für ERP-Systeme
  • keine Aussage über Durchlaufzeiten von Fachprozessen

Wer wissen will, warum ein Vorgang lange dauert, braucht ein Werkzeug für Prozessanalyse. Begriffe im Glossar; ob ein Vorgangsprotokoll überhaupt trägt, sagt die Eignungsprüfung — taugt mein Vorgangsprotokoll für eine Prozessanalyse?.

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