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Glossar

Ein zentrales Objekt: Person, Rolle, Wertstrom, Projekt, OKR usw. Mehr unter Entitätstypen.

Eine gerichtete Verknüpfung zwischen zwei Entitäten — z.B. „Person führt Rolle aus”. Siehe Beziehungen verstehen und Beziehungstypen.

Ein noch nicht freigegebener Änderungsstand. Andere sehen die Änderung erst nach Freigabe. Mehr unter Drafts – Entwürfe.

Regelt, wer einen Draft veröffentlichen darf — von „jeder im Tenant” bis „nur konfigurierte Personen”. Siehe Freigabe-Modi.

Ein Bündel zusammengehöriger Drafts, das gemeinsam geplant und veröffentlicht wird. Siehe Szenarien und Sammelvorschläge.

Ein Szenario, das als ein Antrag zur Entscheidung eingereicht wurde: eine Betroffenenmenge, eine Abstimmung, ein Ergebnis für alle enthaltenen Änderungen. Ein Einwand bringt den ganzen Antrag zu Fall. Siehe Szenarien und Sammelvorschläge.

Der Anteil der Betroffenen, der geantwortet haben muss, damit über einen Draft oder einen Sammelvorschlag überhaupt entschieden werden darf. Siehe Freigabe-Modi.

Eine optionale, von dir frei vergebbare Kennung pro Entität. Details unter Customer ID.

Der Mandant ist die physische Datenbasis. Innerhalb können mehrere logische Tenants leben.

Ein @-Verweis auf eine andere Entität in einem Beschreibungstext. Mehr unter @-Mentions.

Der Abgleich zwischen dem beschriebenen Organisationsmodell und dem, was sich tatsächlich belegen lässt: Ist jemand für diesen Wertstrom rechenschaftspflichtig? Ist die Änderung durch den vereinbarten Freigabemodus gelaufen? Passen die Berechtigungen zu einer Rolle? Gegenstand ist die Zuständigkeit, nicht der einzelne Vorgang. Mehr unter Governance Mining.

Eine andere Disziplin: sie bewertet den Vorgang — eine Bestellung, eine Rechnung, ein Ticket — anhand eines Ereignisprotokolls aus einem Transaktionssystem und optimiert Durchlaufzeiten und Automatisierungsgrad. roleALPHA bietet das nicht an: keine Kontrollfluss-Prüfung, kein BPMN- oder XES-Import, keine Erfassung am Arbeitsplatz, keine Aussage über Durchlaufzeiten. Beides ergänzt sich — siehe Eignungsprüfung — taugt mein Vorgangsprotokoll für eine Prozessanalyse?.

Eine Aussage darüber, ob etwas so abläuft wie vereinbart. In roleALPHA umfasst sie drei Dinge: Reihenfolge, Akteur und Regel. Ausdrücklich nicht umfasst sie den Kontrollfluss eines Fachprozesses (Token Replay, Alignments, Fitness/Precision) — dafür fehlen Schrittmodell und Aktivitätsvokabular, und das ist eine bewusste Grenze, keine offene Aufgabe.

Eine Liste von Ereignissen aus einem Betriebssystem, je Ereignis mit Vorgangskennung, Aktivität, Zeitstempel und Bearbeiter. Es ist die Grundlage jeder Ablaufaussage — und in der Praxis oft untauglich, weil die Kennung fehlt oder die Zeitstempel auf den Tag gerundet sind. Ob es trägt, sagt die Eignungsprüfung — taugt mein Vorgangsprotokoll für eine Prozessanalyse?, bevor irgendetwas gespeichert wird.

Eine homogene Anforderung: Menge + Zeitraum + Tätigkeit + Können. Er sagt, was ein Vorhaben oder der laufende Betrieb an Kapazität braucht — die SOLL-Seite. Braucht ein Projekt Backend und UX, sind das zwei Bedarfe an derselben Quelle; das hält Teil-Deckung ausdrückbar. Mehr unter Bedarf & Ressourcenplanung.

Die zwei Mengenformen desselben Bedarfs, nicht zwei Konzepte. Vorhaben nennt eine Gesamtmenge über von–bis, Betrieb eine Menge je Periode ab einem Datum und meist ohne Ende. Der Betrieb ist in den meisten Organisationen der größere Anteil und wird trotzdem am häufigsten vergessen — dann wird dieselbe Kapazität ein zweites Mal verplant. Mehr unter Laufender Betrieb und Vorhaben.

Wer einen Bedarf decken kann: ein Mensch oder ein KI-Agent. Für die Planung sind beide strukturgleich — sie üben Rollen aus, tragen Kompetenzen und haben Grenzen. Beim Menschen ist es eine (Zeit), beim Agenten sind es zwei (Durchsatz und Budget). Mehr unter KI-Agenten haben Grenzen.

Die Grundlinie ist die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Die verfügbare Kapazität ist, was davon nach Abzug von Abwesenheiten und arbeitsfreien Tagen übrig bleibt. Geplant wird gegen die verfügbare, nicht gegen die vertragliche — wer nur die Grundlinie liest, überplant systematisch. Mehr unter Kapazität — Grundlinie, Abzüge, verfügbar.

Bedarf minus Plan, je Periode. Sie wird gerechnet und nie gespeichert: das Ergebnis hängt von zwei Seiten ab, und ein gespeicherter Wert wäre der erste, den niemand mehr nachzieht.

Wie weit ein laufender Bedarf vorausgeplant wird (Standard: zwölf Perioden). Er endet nicht von selbst, deshalb braucht „gedeckt” hier eine Grenze: es heißt für die absehbare Zeit gedeckt. Eine Deckungsaussage für „in drei Jahren” wäre erfunden.