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Abwesenheiten

Eine Abwesenheit sagt: in diesem Zeitraum steht dieses Mitglied nicht zur Verfügung. Mehr nicht — und das ist der ganze Punkt.

Es gibt kein Feld für einen Grund oder eine Kategorie. Nicht als Pflicht, nicht als Option, nicht abschaltbar.

Das ist keine Sparsamkeit aus Bequemlichkeit. Krankheit und Pflege wären Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO — eine besondere Kategorie mit deutlich strengeren Anforderungen. Und ein Feld, das sie aufnehmen kann, zieht die gesamte Anwendung in dieses Regime, unabhängig davon, ob ein Mandant es nutzt.

Ein Feld, das es nicht gibt, muss weder gerechtfertigt noch geschützt noch gelöscht werden.

Für die Planung genügt vollständig, dass jemand fehlt. Auswertungen wie „Krankenstand je Abteilung” sind damit strukturell unmöglich — nicht nur unerwünscht.

Kommt eine Abwesenheit aus einem HR-System und liefert dieses eine Abwesenheitsart mit, wird sie beim Import verworfen. Es gibt keine Spalte, in der sie landen könnte.

Abgezogen wird je Tag, nicht je Zeitraum. Daraus folgen drei Dinge, die man sonst leicht falsch macht:

  • Ein Zeitraum über die Periodengrenze fällt anteilig auf beide Perioden.
  • Zwei überlappende Abwesenheiten zählen einmal, nicht doppelt.
  • Ein arbeitsfreier Tag innerhalb einer Abwesenheit wird nicht doppelt abgezogen.

Gezählt wird in Arbeitstagen, nicht Kalendertagen: 38,5 h auf fünf Tage sind 7,7 h je Tag. Halbe Tage sind möglich.

Die Auslastung zeigt das Ergebnis aufgeschlüsselt — „verfügbar 111,5 h von 150 h”. Eine einzelne Zahl beantwortet die Frage nicht; die Aufschlüsselung schon.

Am Personendatensatz — dort, wo die Person ohnehin gepflegt wird. In der normalen Ansicht im Reiter „Abwesenheiten” neben Übersicht und Beziehungen, in der Expertenansicht als Abschnitt unterhalb der Übersicht. Der Reiter erscheint nur bei Personen und nur, wenn die Bedarfsplanung im Mandanten eingerichtet ist.

WegWer
HR-Systemder Konnektor, wo eines angeschlossen ist
Von Handwer die betroffene Person pflegen darf (person:write)

Es gibt bewusst kein eigenes Recht für Abwesenheiten: sie sind ein Personendatum, und wer die Person pflegen darf, pflegt auch sie.

Sehen dürfen sie: jede und jeder die eigenen — immer, ohne besonderes Recht. Fremde sieht, wer die Person pflegen darf (person:write) oder wer die Bedarfs-Auswertungen lesen darf (demand:report). Wer nur lesen darf, bekommt die Liste ohne Erfassungsmaske und ohne Löschknopf; wer gar nichts lesen darf, sieht den Reiter nicht.

Ein Konnektor-Lauf ersetzt seine eigenen Abwesenheiten im gelieferten Zeitraum vollständig — sonst bliebe ein zurückgenommener Urlaub für immer stehen. Aber nur seine eigenen und nur im gelieferten Fenster: von Hand erfasste Zeiträume und alles außerhalb bleiben unangetastet.

Kein Abwesenheitsmanagement. Es gibt keinen Antrag, keine Genehmigung, keine Resturlaubsführung — nur den Kapazitätseffekt. Die Wahrheit über Urlaub führt das HR-System.

An einer Person findest du sie im Reiter Abwesenheiten auf der Detailseite.

Der Reiter hängt am Bedarfs-Modul: er erscheint nur, wenn dein Mandant es gebucht hat. Wurde der Dienst-Posten im Platform Admin entzogen, verschwindet der Reiter — und ein Lesezeichen mit ?tab=absences landet dann auf der Übersicht statt auf einem toten Reiter. Dasselbe gilt für die Ressourcenplanung und die Kapazitäts-Einstellungen.