Die Kandidatenliste lesen
Zu einem ausgewählten Bedarf zeigt die Ressourcenplanung, welche Organisationsmitglieder passen — Menschen und KI-Agenten in derselben Liste.
Drei Urteile nebeneinander
Abschnitt betitelt „Drei Urteile nebeneinander“Jede Zeile trägt drei getrennte Aussagen, keine verrechnete:
| Achse | Mögliche Urteile |
|---|---|
| Tätigkeit | erfüllt die Rolle · keine Rolle gefordert · andere Rolle |
| Können | je gefordertem Skill: erfüllt · unter Stufe · fehlt · nicht vergleichbar |
| Verfügbarkeit | Kapazität reicht · teilweise · nichts frei · Grenze nicht hinterlegt |
Warum es keine Gesamtnote gibt
Abschnitt betitelt „Warum es keine Gesamtnote gibt“Eine einzelne Prozentzahl wäre bequem — und würde genau die Unterscheidung vernichten, auf die es ankommt. Dass jemand fachlich passt, aber keine Zeit hat, führt zu einer anderen Handlung als hat Zeit, aber kann es nicht. Verrechnet man beides, sehen die zwei Fälle gleich aus, und der Vorschlag wird unbrauchbar.
Sortiert wird trotzdem, und zwar als Rangfolge von Kriterien: erst Tätigkeitspassung, dann wenige Lücken im Können, dann Kapazität, dann Name.
Die vier Zustände, die keine Null sind
Abschnitt betitelt „Die vier Zustände, die keine Null sind“- „nicht vergleichbar” — eine Stufenangabe fehlt. Das ist ein Mangel des Modells, nicht der Person. Es als Lücke zu zählen würde jeden Mandanten, der ohne Stufen arbeitet, mit Falschmeldungen überziehen.
- „keine Rolle gefordert” — der Bedarf nennt keine Rolle. Kein Malus, sondern schlicht nichts zu prüfen.
- „teilweise” — das Mitglied kann einen Teil übernehmen. Das ist der Normalfall und kein Ausschluss: Zuweisungen sind von Natur aus Teilmengen.
- „Grenze nicht hinterlegt” — für dieses Mitglied ist keine Kapazität erfasst. Das heißt nicht „unbegrenzt”, sondern „unbekannt”. Ein Mitglied ohne hinterlegte Grenze wird deshalb auch nicht vor jemandem mit bekannter Teilkapazität einsortiert — sonst würde eine Modell-Lücke belohnt.
Der modellierte Rollenanteil
Abschnitt betitelt „Der modellierte Rollenanteil“Steht am Ausüben einer Rolle ein Zeitanteil (fte), zeigt die Liste ihn als
Vergleichslinie — „modellierter Anteil: 50 %”. Er wird gelesen, nicht durchgesetzt:
wer laut Modell halbtags in einer Rolle steckt, darf trotzdem mehr eingeplant werden. Die Zahl
macht die Abweichung sichtbar, sie verbietet sie nicht.
Wenn die Skalen nicht zusammenpassen
Abschnitt betitelt „Wenn die Skalen nicht zusammenpassen“Die Kompetenzstufen sind mandanteneigen und stehen am Beziehungstyp. Stimmen die Skalen von erfordert und besitzt nicht überein, vergleicht man Ränge aus verschiedenen Systemen — das Ergebnis wäre plausibel und falsch. Die Liste sagt das dann ausdrücklich, statt eine Zahl zu zeigen. Zu beheben unter Beziehungstypen, indem beide dieselbe Stufenliste tragen.
Achtung beim Umsortieren: die Reihenfolge der Stufen ist ihre Bedeutung. Wer sie ändert, ändert rückwirkend jede Deckungsaussage im Mandanten. Umbenennen ist harmlos, Umsortieren nicht.
Wenn niemand passt
Abschnitt betitelt „Wenn niemand passt“Dann fehlt oft die Rolle, nicht die Person. Aus einem Bedarf ohne passende Rolle lässt sich eine neue ableiten — geführt, damit dabei keine Sammelrolle ohne Zweck entsteht.
Verwandt
Abschnitt betitelt „Verwandt“- Das Bedarfsprofil — drei Achsen — Die drei Achsen im Detail
- Die Ressourcenplanung — Wo die Liste steht
- Kompetenzen — Kompetenzen und ihre Stufen
- Beziehungstypen — Beziehungstypen und ihre Attribute