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Drafts – Entwürfe

Jede Änderung in roleALPHA durchläuft einen Entwurf-Schritt — so siehst du erst nach Freigabe „die Wahrheit”. Das verhindert halbe Stände in geteilten Listen.

  1. Draft erstellt — beim Speichern eines Formulars (speichern)
  2. Submitted — User reicht zur Freigabe ein (einreichen)
  3. Approved / Published — eine berechtigte Person gibt frei
  4. Alternativ: Rejected oder Discarded

Solange eine neu angelegte Entität noch als Entwurf aussteht, existiert sie noch nicht „echt”. Bearbeitest du sie in diesem Zustand, werden deine Änderungen in denselben Erstell-Entwurf übernommen — es entsteht kein zweiter (Änderungs-)Entwurf daneben. Verwirfst du sie, wird der ausstehende Erstell-Entwurf entfernt.

Wo du sie wiederfindest: ausstehende Erstell-Entwürfe stehen oben auf der Seite ihres Typs, gestrichelt umrandet — und zwar in jeder Ansicht. Auch wenn eine Seite grafisch startet (Meetings in der Kadenz, Projekte in der Hierarchie, Rollen im Kreis), musst du dafür nicht erst in die Listenansicht wechseln. Ein Klick auf die Karte öffnet den Entwurf zum Weiterbearbeiten oder Einreichen.

Legt der KI-Assistent rAlph einen Entwurf an (z.B. eine neue Beziehung), erscheint direkt im Chat eine Entwurf-Karte mit den angelegten Entwürfen und einem Link in den Entwurfsbereich — du siehst sofort, was rAlph getan hat. rAlph kann Entitäten nicht löschen: Eine Löschung startest du über die Lösch-Aktion an der Entität selbst; auch sie erzeugt einen genehmigungspflichtigen Lösch-Entwurf.

Das Zustandsband: was mit meiner Änderung gerade ist

Abschnitt betitelt „Das Zustandsband: was mit meiner Änderung gerade ist“

Über der Fußzeile jedes Formulars steht, in welchem Zustand die Bearbeitung ist. Das war vorher nur einer Meldung zu entnehmen, die verschwindet — und roleALPHA zeigt immer nur eine Meldung, die nächste verdrängt also die vorige. Wer nach einem Klick kurz wegsah, konnte nicht mehr herausfinden, was passiert ist.

BandWas es heißt
UngespeichertEingaben, die noch nirgends liegen. Gelb, weil man das abstellen soll.
Speichert …Ein Schreibvorgang ist unterwegs.
EntwurfEin Entwurf liegt; niemand ist gefragt.
Wartet auf FreigabeEingereicht — andere entscheiden. Neutral, denn das ist der normale Gang.
VeröffentlichtWirksam.
Nicht gespeichertDer letzte Versuch ist gescheitert; die Ursache steht daneben.

Sind zwei Dinge gleichzeitig wahr, gewinnt das Dringendere: ein laufender Schreibvorgang steht über allem (die Eingabe ist unterwegs), und Ungespeichert steht über Wartet auf Freigabe — wer weitertippt, hat als Erstes ein Verlustrisiko.

Sind Eingaben offen, fragt der Browser beim Schließen oder Neuladen nach. Die Rückfrage hängt am tatsächlichen Zustand und nicht am offenen Formular: ohne Eingaben kommt sie nicht. Eine Rückfrage, die immer kommt, wird weggeklickt — und schützt dann nicht mehr.

Hängt vom konfigurierten Freigabe-Modus und ggf. betroffenen Personen ab.

In der Beziehungsmatrix können Administratoren den Entwurfsschritt per Haken überspringen: Der Entwurf wird beim Klick angelegt und sofort freigegeben. Er entsteht also trotzdem und bleibt im Audit nachvollziehbar — er wartet nur nicht auf der Entwürfe-Seite.

Ein Entwurf auf einer bestehenden Entität trägt deren Feldwerte — er folgt deshalb derselben Sichtbarkeit wie die Entität selbst. Konkret:

  • Ist dir eine Entität verborgen, siehst du auch die Entwürfe darauf nicht — weder auf der Entwürfe-Seite noch in einem Szenario oder in der Zeitleiste.
  • Immer sichtbar bleiben dir: deine eigenen Entwürfe, Entwürfe für neue Entitäten (die es noch nicht gibt) und Entwürfe ohne Entitätsbezug.
  • Entwürfe anderer Mandanten sind nie sichtbar — auch nicht für Tenant-Administratoren oder Sicherheitsbeauftragte.

Weil verborgene Entwürfe ganz entfallen, kann die angezeigte Anzahl auf der Entwürfe-Seite kleiner sein als bei einer Kollegin mit weiter reichender Sichtbarkeit.

  • Drafts-Seite in der Sidebar — alle offenen Entwürfe
  • Detailansicht — Drafts-Pille zeigt offene Änderungen pro Entität

Drafts-Seite

Die Entwurfs-Pille über den Reitern schaltete früher in den Expertenmodus — statt der eigenen drei Entwürfe sah man dann das ganze Dashboard mit UUIDs, Graph, Änderungsprotokoll und Sichtbarkeits-Freigaben. Freigeben und Verwerfen sind aber Alltag, nicht Expertenarbeit.

Heute führt sie auf einen Reiter „Entwürfe” in derselben Ansicht. Der Reiter erscheint nur, wenn es Entwürfe gibt, und trägt ihre Anzahl. Er ist außerdem verlinkbar: ?tab=drafts an der Adresse der Entität führt direkt dorthin.

Was dort steht, ist dasselbe wie im Expertenmodus — dieselben Listen, dieselben Aktionen, dieselben Rückfragen. Eine zweite, „einfachere” Entwurfsliste wäre eine zweite Wahrheit über denselben Entwurf.

Der Entwürfe-Reiter im Normalmodus

Wählst du auf der Drafts-Seite einen Entwurf oder ein Szenario aus, steht die Auswahl in der Adresszeile — etwa …/drafts?draft=<Kennung> oder …/drafts?scenario=<Kennung>. Einen solchen Link kannst du weitergeben oder als Lesezeichen ablegen: Er öffnet genau diesen Entwurf, auch wenn er in der Liste weiter unten steht. Dieselben Links nutzen das Zurückholen, Benachrichtigungen zu Sammelvorschlägen und verbundene KI-Anwendungen, die dir einen deiner eigenen Entwürfe verlinken. Wer den Link öffnet, sieht den Entwurf nur, wenn er ihn auch sonst sehen dürfte.

Die Entwürfe-Liste lädt beim Scrollen nach. Der Haken in der Kopfzeile wählt deshalb nur die bereits geladenen Entwürfe aus. Damit daraus keine Überraschung wird, nennt die Anzeige immer beide Zahlen — etwa „25 von 186 ausgewählt” — und weist darunter aus, wie viele Einträge noch nicht geladen sind und von einer Aktion nicht erfasst würden.

Sollen wirklich alle bearbeitet werden, klicke „Alle 186 laden und auswählen”: Die Liste lädt dann vollständig nach und die Auswahl umfasst alles. Während des Nachladens sind Veröffentlichen und Verwerfen gesperrt. Aus Rücksicht auf die Darstellung ist das auf 1000 Einträge begrenzt — wird die Grenze erreicht, sagt roleALPHA das ausdrücklich; grenze die Liste dann über Status-, Service- oder Typ-Filter weiter ein.

Scrollst du nach dem Auswählen weiter, wächst die Auswahl nicht von selbst mit: Neu geladene Einträge bleiben unmarkiert, und der Kopf-Haken wechselt in den Teilauswahl-Zustand.

Beim Veröffentlichen vieler Entwürfe zeigt eine Fortschrittsmeldung, wie weit der Vorgang ist; du kannst ihn abbrechen. Bereits veröffentlichte Entwürfe bleiben veröffentlicht — ein Abbruch nimmt nichts zurück.

Legst du einen Datensatz samt seiner Zuständigkeiten in einem Zug an, entstehen mehrere Entwürfe: einer für den Datensatz, einer je Beziehung. Kommt dabei nicht alles durch — weil die Verbindung abriss oder eine Beziehung abgelehnt wurde —, ist das kein Fehlschlag des ganzen Vorgangs: der Datensatz steht.

Was fehlt, steht dann als Streifen oben auf der Detailseite: „2 von 3 Beziehungen fehlen noch.” Erneut versuchen holt genau den Rest nach. Es entsteht dabei kein zweiter Entwurf für etwas, das schon angelegt war — roleALPHA weiß, an welcher Stelle es abbrach, und setzt dort an. Mit Später verschwindet der Streifen; die offenen Beziehungen kannst du danach jederzeit von Hand ergänzen.

Nach einem Neuladen der Seite ist der Streifen weg. Die bereits angelegten Entwürfe sind dann über den Reiter Entwürfe am Datensatz erreichbar.

Im Reiter Entwürfe eines Datensatzes trägt jeder Entwurf, was er vorhat: create, update oder delete.

  • Freigeben macht genau diesen Vorschlag wirksam. Blockiert der Freigabemodus, bleibt der Entwurf eingereicht und wartet — das ist kein Fehler.
  • Verwerfen entfernt den Vorschlag. Beim Verwerfen eines Änderungs-Vorschlags bleibst du auf dem Datensatz; nur beim Verwerfen eines Anlage-Entwurfs schließt die Ansicht, denn danach gibt es nichts mehr anzuzeigen.

Ob die Freigabe nachfragt, hängt am Freigabemodus (Freigabe-Modi): in einem liberalen Mandanten, in dem du selbst freigeben darfst und „Direkt veröffentlichen” eingeschaltet ist, gilt die Änderung mit einem Klick. Bestehen bleibt die Rückfrage dort, wo sie etwas schützt — bei einem Lösch-Entwurf, bei Pflicht-Änderungskommentar und in jedem Modus, in dem andere mitentscheiden.

Solange ein Formular offen ist und du etwas geändert hast, merkt sich roleALPHA deine Eingaben im Sitzungsspeicher deines Browser-Tabs. Stürzt der Tab ab oder lädst du versehentlich neu, steht beim nächsten Öffnen derselben Maske ein Hinweis mit der Uhrzeit des Funds: Zurückholen setzt die Eingaben wieder ein, Verwerfen wirft sie weg.

Drei Dinge dazu, die man wissen sollte: Der Fund wird nie von selbst eingespielt — sonst sähest du Inhalte, die du nicht getippt hast, und hieltest sie für den gespeicherten Stand. Er erscheint nicht, wenn du in der Maske schon etwas geändert hast (dein aktueller Stand hat Vorrang). Und er ist mit dem Schließen des Tabs weg, spätestens mit dem Speichern: der Sitzungsspeicher ist kein Ablageort, sondern ein Netz unter dem Formular.

Beim Verlassen der Seite mit ungespeicherten Eingaben fragt zusätzlich der Browser nach. Den Text dieser Rückfrage bestimmt der Browser, nicht roleALPHA.

Hat eine Änderung wirklich gegolten (Band: Veröffentlicht), steht oben auf der Detailseite das Angebot Änderung zurücknehmen. Ein Klick legt den Stand von vor der Bearbeitung als Änderungsvorschlag an — er wird also freigegeben wie jede andere Änderung, und das Band zeigt danach Entwurf bzw. Wartet auf Freigabe, nie „zurückgenommen”. Der Grund: eine Rücknahme ist selbst eine Änderung. In einem Mandanten mit Konsens-Freigabe könnte sonst jemand an den Betroffenen vorbei zurückdrehen, was mit ihrer Zustimmung entstanden ist.

Zwei Grenzen: Das Angebot gilt nur für die laufende Sitzung — nach einem Neuladen ist der veröffentlichte Stand die Wahrheit. Und es gibt es nur für Änderungen; eine gelöschte Entität holst du über die Versionsgeschichte zurück (Änderungshistorie).

Wartet deine Änderung dagegen noch auf eine Freigabe, brauchst du die Rücknahme nicht: verwirf einfach den offenen Entwurf im Reiter Entwürfe.