Proberaum
Der Proberaum spielt eine geplante Organisationsänderung gegen eine synthetische Belegschaft durch. Er zeigt, welche Fragen, Einwände und Missverständnisse zu erwarten sind — bevor die Ankündigung ausgesprochen wird.
Er steht auf der Entwürfe-Seite unter der Freigabe-Karte, sobald ein Szenario ausgewählt ist.

Der Knopf Schätzen bleibt gesperrt, solange keine Ankündigung dasteht — und einen Startknopf gibt es erst, wenn die Schätzung vorliegt. Der Preis steht vor dem Klick.
Was er ist — und was er nicht ist
Abschnitt betitelt „Was er ist — und was er nicht ist“Der Proberaum ist kein Prognosewerkzeug. Er sagt Ihnen nicht, wie viele zustimmen werden, und die Oberfläche stellt diese Frage bewusst gar nicht erst. Eine solche Zahl ließe sich in eine Präsentation schreiben, und niemand könnte sagen, woraus sie entsteht.
Was er liefert, ist die rollenspezifische Liste dessen, was Betroffene fragen werden — auch die Fragen derer, die im Führungskreis nicht im Raum sitzen. Jede Aussage im Bericht trägt ihren wörtlichen Beleg aus dem Verlauf.
Es wird niemand simuliert
Abschnitt betitelt „Es wird niemand simuliert“Die simulierte Belegschaft besteht aus Archetypen. Jeder Archetyp steht für mindestens fünf Menschen; eine Gruppe mit weniger Angehörigen wird nicht gebildet, sondern gezählt und im Bericht ausgewiesen.
Namen, Personenkennungen und Personalstammdaten verlassen die Plattform nicht. Das ist keine Einstellung, die man ändern könnte: die Datenstruktur, aus der ein Archetyp entsteht, hat kein Feld für eine einzelne Person.
Anonymisierte Interaktionssignale aus Org Intelligence werden nicht verwendet.
Das Ergebnis ist außerdem wirkungslos im System: Es entsteht daraus kein Entwurf, keine Bewertung, keine Kennzahl und kein Eintrag an einer Person.
So läuft ein Probelauf
Abschnitt betitelt „So läuft ein Probelauf“- Szenario wählen. Der Proberaum probt immer ein bestehendes Szenario mit seinen Entwürfen.
- Ankündigung schreiben. In eigenen Worten, so wie sie im Intranet stehen würde.
- Schätzen. Sie sehen, wie viele Archetypen entstehen, wie viele Menschen sie vertreten, wie viele Gruppen unter der Mindestgröße entfallen, was der Lauf ungefähr kostet und wie lange er dauert. Das Schätzen kostet nichts.
- Starten. Erst jetzt entstehen Kosten. Der Lauf rechnet einige Minuten; Sie können die Seite verlassen.
- Bericht lesen. Zuerst steht, was gefehlt hat, dann die Befunde mit ihren Belegen.
Zwei Hinweise, die der Bericht Ihnen geben kann
Abschnitt betitelt „Zwei Hinweise, die der Bericht Ihnen geben kann“„Diese Ankündigung kostet niemanden etwas.” Enthält die Ankündigung keinen Stellenabbau, keine Standortverlagerung und keine Vergütungsänderung, sind Prozessfragen die zutreffende Reaktion. Ein ausbleibender Widerspruch sagt dann nichts über Ihre Belegschaft — sondern etwas über die Ankündigung.
„n Befunde verworfen.” Jeder Beleg wird gegen den Verlauf geprüft. Was sich dort nicht wörtlich wiederfindet, fliegt heraus. Die Zahl steht im Bericht, damit Sie wissen, wie sauber der Lauf war.
Grenzen
Abschnitt betitelt „Grenzen“- Das Ergebnis ist eine Hypothese, gekennzeichnet als solche. Es nennt das verwendete Modell und die Annahmen, unter denen es entstand.
- Ein anderes Modell führt zu anderen Ergebnissen — nicht nur zu besseren. Deshalb steht das Modell im Bericht.
- Institutionelle Reaktionen bildet der Proberaum nicht ab. Ein Betriebsrat, der Stellung nimmt, ist ein Verfahren, kein Archetyp.
- Läufe sind mengenbegrenzt, und zwischen zwei Läufen liegt ein Mindestabstand.
Wer was darf
Abschnitt betitelt „Wer was darf“| Recht | Bedeutung |
|---|---|
foresight:read | Berichte lesen. Hat, wer das Szenario sieht. |
foresight:run | Einen Lauf starten oder abbrechen. Ein Lauf kostet Geld. |
Der Proberaum ist eine zuschaltbare Leistung. Ist sie nicht gebucht, erscheint der Bereich nicht.